Der JW Summit 2026 fand am 24. und 25. September in Oberwart statt. Veranstalter war die Junge Wirtschaft, die Nachwuchsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Im Mittelpunkt stand die Zukunft des Unternehmertums.
Kennzahlen des JW Summit 2026
- Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich
- Veranstaltungsdauer: zwei Tage, am 24. und 25. September
- Austragungsorte: Kastell Stegersbach (Welcome Night) und Messehalle Oberwart (Hauptprogramm)
- ÖBB-Kongressrabatt von 22 % auf den Standardpreis für die Anreise
- ÖBB-Kongressrabatt von 10 % auf den internationalen Standardtarif
Die Geschichte des Summits führt über Tirol und Wien nach Oberwart
Der JW Summit ist eine jährlich wechselnde Großveranstaltung der Jungen Wirtschaft. 2024 fand er vom 12. bis 14. September in Wien statt, 2025 vom 25. bis 27. September in Tirol mit ebenfalls rund 500 Teilnehmenden. 2026 übernahm die Bezirksstadt Oberwart im Burgenland die Gastgeberrolle, die Veranstaltung stand unter dem Leitspruch „Wo Pannonien auf Zukunft trifft“.
Das Programm bestand aus Keynotes, Diskussionen und persönlichen Treffen. Im Mittelpunkt standen dabei Innovationskraft, Führungsfragen, die eigene Weiterentwicklung und die Herausforderungen, mit denen Unternehmer derzeit und künftig konfrontiert sind. Andreas Wirth betont, dass die Veranstaltung spürbare wirtschaftliche Effekte für die Region Oberwart brachte.
Masterclasses und Keynotes bildeten den inhaltlichen Kern
Zum Programm gehörten praxisorientierte Masterclasses zu Finanzierungsmöglichkeiten, Bankgesprächen, Personal Branding, Schlüsseltechnologien, WhatsApp-Marketing und Künstlicher Intelligenz. Keynotes hielten unter anderem Elke Rock zu Stimme und Präsenz, Benjamin Kolthoff zur Markenführung, Jakob Ledermann zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sowie Patricia Staniek mit dem Thema „Klartext statt Kuschelkurs“.
Eine Paneldiskussion mit dem Titel „35 Blicke Voraus“ richtete den Blick auf Österreich im Jahr 2035. Auf dem Podium saßen Karin Teigl, Gernot Blümel, Enver Siručić und Heike Lehner. Behandelt wurden Zukunftsfragen zu Künstlicher Intelligenz, Generationengerechtigkeit, Unternehmertum und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Bettina Dorfer-Pauschenwein, betont, dass junge Unternehmen Spielraum für Wachstum benötigen. Die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, Verena Eugster, gibt an, dass Erkenntnisse aus dem Summit auf die wirtschaftspolitische Agenda gebracht werden sollen.
Betriebsbesichtigungen und Networking ergänzten das Angebot
Dazu gehörten außerdem Einblicke vor Ort bei regionalen Betrieben wie Unger Steel, O.K. Energie Haus, Bischof Nudeln und Trummer Frucht. Florian D. Piff hebt hervor, dass es den Teilnehmenden vor allem um frische Impulse und neues Wissen gehe, nicht nur um Kontakte. Für Peter Lehner liegt der eigentliche Gewinn der Veranstaltung in der Energie und der Tatkraft, die junge Unternehmerinnen und Unternehmer mitbringen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.