Das niederländische Unternehmen eLstar Dynamics hat auf der Glasstec 2026 in Düsseldorf seine ELM-Smart-Glass-Plattform für Architekturglas vorgestellt. Die Technologie steuert Sichtschutz, Lichteinfall und Wärmemanagement in Flachverglasungen wie Oberlichtern, Atrien, Vordächern und Dachfenstern. Die Entwicklungsarbeit an der Plattform dauerte nach Angaben des Unternehmens über sieben Jahre.
Für Bauherren und Gebäudebetreiber ist vor allem interessant, dass sich die Sonneneinstrahlung künftig dynamisch regeln lässt, ohne dass Architekten bei der Gestaltung von Glasflächen Kompromisse eingehen müssen.
Was bedeutet die Technologie für Kunden und Bauprojekte?
Für Gebäudebetreiber verspricht die Plattform ein Sichtschutz-, Licht- und Wärmemanagement, das sich an die jeweilige Tageszeit und Sonneneinstrahlung anpasst. Zugleich bleibe laut Kristensen die natürliche Farbwiedergabe durch das Glas erhalten.
Für Bauprojekte mit großen Überkopfverglasungen – etwa Atrien oder Dachflächen – könnte das bedeuten, dass sich Klimatisierungskosten senken lassen, ohne auf große Glasflächen verzichten zu müssen.
Warum hat eLstar Dynamics die Lösung entwickelt?
Genau dieser Zielkonflikt zwischen Energieeffizienz und Gestaltungsfreiheit habe die jahrelange Entwicklungsarbeit geprägt.
Die Plattform deckt dabei unterschiedliche Einsatzbereiche in der Überkopfverglasung ab:
- Oberlichter in Gewerbe- und Wohngebäuden.
- Atrien mit großflächigen Glaskonstruktionen.
- Vordächer an Eingangsbereichen.
- Dachfenster und weitere Glaskonstruktionen im Überkopfbereich.
Wie geht es für eLstar Dynamics weiter?
Nach eigener Darstellung kooperiert das Unternehmen international mit Architekturbüros, Fassadenplanern, Glasverarbeitern, Bauträgern und Projektteams, um die ELM-Technologie in reale Bauvorhaben einzubringen. Auf der Glasstec 2026 ist eLstar Dynamics in Halle 10, Stand A12 vertreten und zeigt dort die Smart-Glass-Lösung interessierten Partnern aus der Baubranche.