Der Unternehmensverband UNOS tagte am 2. und 3. Oktober 2026 beim UNOS Kongress. Michael Bernhard wurde dabei mit 93,85 % der Stimmen im Amt des Bundessprechers bestätigt.
Der Leitantrag soll UNOS-Mandatarinnen und Mandataren als Arbeitsprogramm dienen, um Strukturreformen in den Fachgruppen und Innungen der Wirtschaftskammer bis 2030 umzusetzen.
Wie fiel das Ergebnis des UNOS Kongresses für den neuen Bundesvorstand aus?
Beim UNOS Kongress 2026 wurden die Spitzenfunktionen des Bundesvorstands neu besetzt beziehungsweise bestätigt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- Michael Bernhard: Bundessprecher, Ergebnis 93,85 %
- Markus Hofer: Stellvertreter des Bundessprechers, im Amt bestätigt
- Christoph Strobl: Finanzreferent im Bundesvorstand
- Bundesvorstand um sieben weitere Mitglieder erweitert
Seit wann ist UNOS aktiv und wie ist der Verband aufgestellt?
UNOS ist seit 2014 tätig und seither Teil der innerkammerlichen Interessenvertretung in Österreich. Der Verband ist aktuell in acht Wirtschaftsparlamenten präsent und positioniert sich dort als Stimme für kleine und mittlere Unternehmen innerhalb der Wirtschaftskammer.
Michael Bernhard begründet die Arbeit des Verbands damit, dass Österreich im internationalen Wettbewerb schneller werden müsse und Unternehmen Freiraum sowie verlässliche Rahmenbedingungen benötigten.
Was beinhaltet der Leitantrag Kammer 2030 für Mandatarinnen und Mandatare?
Der beim UNOS Kongress beschlossene Leitantrag „Kammer 2030“ enthält laut UNOS konkrete Anfragen und Musteranträge für die operative Mandatsarbeit in den Gremien der Wirtschaftskammer. Ziel ist eine transparentere und effizientere Interessenvertretung.
Zu den angekündigten Reformzielen bis 2030 zählen demnach eine Reduktion von Bürokratie, eine stärkere Ausrichtung der Wirtschaftskammer auf ihren Kernauftrag sowie mehr Mitsprache für Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstunternehmen. UNOS plant zudem die Abschaffung der sogenannten Kammerumlage 2.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.